Die vegane Lebensweise

Die vegane Ernährung ist heutzutage der Lifestyle von vielen Menschen, die sich ganz ohne tierische Produkte ernähren möchten. Neben Fleisch und Fisch wird hier ebenfalls auf Milchprodukte und Eier verzichtet. Rein pflanzlich also. Und auch für Nicht-Veganer bieten sich Rezepte ohne tierische Produkte als gute Alternative auf dem Küchentisch.

Was für Vorteile bietet die vegane Ernährung?

Da man sich bei dieser Lebensform komplett von Gemüse, Obst, Getreideprodukten, Kartoffeln und Hülsenfrüchten ernährt, die häufig mit Nüssen und Ölen ergänzt werden, basiert die Nahrung grundliegend auf Zutaten pflanzlichen Ursprungs. Diese enthalten meist eine hohe Anzahl an Pflanzen- und Ballaststoffen, was zum Beispiel gut für unser Herz-Kreislauf-System ist. Auch der Cholesterinspiegel im Blut und auch der BMI sind vor allem bei sich vegan ernährenden Menschen deutlicher im Normbereich, als bei Fleisch- und Wurstessenden.

Im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung ernähren sich Veganer bewusster und mit deutlich mehr Gemüse – häufig wird es aufgrund der Nutzung von ausschließlich natürlichen Zutaten sehr kreativ und bunt in der Küche!

Ganz nebenbei fand eine Studie der Oxford University heraus, dass der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte den CO2-Fußabdruck einer Person bis zu ganze 73% reduzieren kann!

Welche Risiken bringt die vegane Ernährung mit sich?

Da es einige Vitamine und Nährstoffe gibt, die fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommen, sollte man sehr darauf achten diese Nährstoffe vermehrt aus anderen Quellen zu sich zu nehmen.

Zum einen ist es das Spurenelement Eisen, welches zum Beispiel dafür da ist den Sauerstoff in der Muskulatur zu speichern oder den Sauerstoff im Blut mitzutransportieren. Eisen ist allerdings auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, wie etwa in Haferflocken oder Hülsenfrüchten. Die Eisenresorption wird durch den gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C deutlich erhöht, sodass mehr Eisen vom Körper aufgenommen werden kann. Hier kann man zum Beispiel einfach ein Glas Orangensaft zu seinem Hafer-Porridge trinken, oder dieses mit Beeren versehen.

Der vermutlich am meisten vermisste Nährstoff ist das Vitamin B12, welches bei der Zellteilung, Blutbildung und auch im Nervensystem eine große Rolle spielt. Da das Vitamin B12 sein natürliches Vorkommen in ausreichender Menge nur in tierischen Nahrungsmitteln hat, sollte man diesen Blutwert besonders im Auge behalten und gegebenenfalls supplementieren.

Die vegane Ernährung kann also sehr gesund sein, wenn man darauf achtet, genügend Vitamine und Nährstoffe zu sich zu nehmen. Dies sollte man jedoch auch bei einer nicht-veganen Lebensweise tun.

Es gibt wunderbare Rezepte, die man für eine Weile ausprobieren kann, wenn man sich für die vegane Lebensweise interessiert.

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